Sinuslift Berlin Mitte

Alles, was Sie über den Sinuslift wissen müssen

Viele Patienten, die unsere Implantologie-Praxis in Berlin aufsuchen, möchten mehr über den Sinuslift wissen, weil sie von dieser Knochenaufbaumethode für den Oberkiefer gehört haben.

Wir zeigen Ihnen auf, was ein Sinuslift ist, wozu er gut ist und wie genau er abläuft. Außerdem werden Sie feststellen, dass eine Sinusbodenaugmentation kein „Hexenwerk“ ist – zumindest nicht für einen erfahrenen Oralchirurgen.

Unser Extra: Mit A-PRF, einer speziellen Eigenbluttherapie, können wir die Knochenqualität und -regeneration nach dem Knochenaufbau deutlich beschleunigen. Manchmal kommen wir dabei sogar ohne zusätzliches Knochenersatzmaterial aus. Um den Eingriff besonders schonend zu gestalten, setzen wir die ultraschall-basierte Piezochirurgie ein.

Wussten Sie übrigens, dass es Alternativen zum Knochenaufbau gibt? Falls nicht, lesen Sie unbedingt weiter.

Vorteile Sinuslift

  • Solide Knochenbasis für Implantate

    Mit dem Sinuslift im seitlichen Oberkiefer schaffen wir ein solides Lager für Ihre Implantate und festsitzenden Zahnersatz.

  • Verringerung der Gefahr von Kiefer- oder Nasennebenhöhlenverletzungen

    Wenn der Sinusboden zu dünn ist, kann es beim Implantieren zu Verletzungen kommen. Mit der Verstärkung des Oberkieferknochens können wir dies verhindern.

  • Reduzierung des Risikos von Implantatversagen

    Je höher, breiter und dichter der Oberkieferknochen, desto geringer ist die Gefahr des Implantatverlustes.

  • Bremst den Knochenverlust im Oberkiefer

    Sobald das Knochenersatzmaterial erfolgreich eingeheilt ist, stimuliert es den natürlichen Knochenstoffwechsel, und der Knochen wird wieder fester und stabiler.

  • Minimierung des Risikos einer Sinusinfektion oder anderer Komplikationen

    Die Gefahr, den Sinusboden zu verletzten und damit eine Infektion auszulösen, ist dank des ausreichenden Knochenangebotes nicht mehr gegeben.

Sinuslift Spezialist Berlin

Die Quantität und Qualität des Knochens, in dem Ihr Implantat platziert werden soll, ist der Schlüssel zum Implantaterfolg. Oft sind diese Voraussetzungen im Oberkiefer aber nicht gegeben, doch mit einem Sinuslift, können wir die idealen Implanatvoraussetzungen für Zahnersatz auf Implantaten schaffen.

Was ist ein Sinuslift?

Der Sinuslift, auch Sinus-Augmention oder Sinusboden-Elevation genannt, ist ein minimalinvasiver oralchirurgischer Eingriff, bei dem wir Ihren Oberkiefer im Bereich der großen und kleinen Backenzähne mit Knochen versorgen. Den Knochen fügen wir zwischen Kiefer und Kieferhöhle hinzu. Indem wir die Sinusmembran, eine Art Deckgewebe des Kieferhöhlenbodens, nach oben drücken, schaffen wir Platz für das Knochenersatzmaterial. 

Wann wird der Eingriff nötig?

Ein Sinuslift wird notwendig, wenn im Oberkiefer nicht genügend Knochen vorhanden ist oder die Nasennebenhöhlen zu nahe am Kiefer liegen, um Zahnimplantate einsetzen zu können.

Schon von Natur aus ist der Knochen im Oberkiefer poröser und weicher als im Unterkiefer. Wenn Patienten Zähne, die Sie zum Beispiel aufgrund einer Parodontitis verloren haben, nicht schnell genug ersetzen lassen, baut sich der Knochen zusätzlich ab. Das liegt daran, dass der Knochen im Umfeld der Zahnlücke aufgrund der fehlenden Kaukräfte nicht mehr ausreichend stimuliert wird.

Der Oberkieferknochen bildet den knöchernen Boden (Sinus) der darüber liegenden luftgefüllten Kieferhöhlen. Ist der Sinusboden zu dünn und zu schwach, finden Zahnimplantate keinen Halt und könnten im schlimmsten Fall die Kieferhöhlen verletzen oder den Nasenboden perforieren.

Hier kann die Knochenaufbau-Technik des Sinuslifts helfen.

Was genau wird gemacht?

  • Diagnostik

    Mit Röntgen- oder 3D-DVT-Aufnahmen verschaffen wir uns einen Überblick über das Knochenvolumen (Höhe und Breite des Knochens) sowie über Größe und Lage der Kieferhöhlen. Die Diagnostik mit modernen Mitteln erlaubt eine perfekte Planung der Sinuslift-OP und ein Operieren mit schonenden Mitteln.

  • Sinuslift-OP

    Grundsätzlich stehen dem Implantologen zwei Sinuslift – Techniken zur Verfügung. Welche davon bei Ihnen zum Einsatz kommt, hängt unter anderem vom Ausmaß des Knochenabbaus ab. Genaueres können wir Ihnen nach der Erstuntersuchung sagen.

    Technik 1: interner Sinuslift (auch: geschlossener Sinuslift)

    Beim minimalinvasiven, sehr schonenden internen Sinuslift drücken wir das Knochenersatzmaterial über den zuvor gebohrten Implantatstollen unter die Kieferhöhlenboden-Membran. Diese Technik ist besonders dann geeignet, wenn wir nur wenige Millimeter Knochen aufbauen müssen. Der Vorteil des internen Sinuslifts besteht in der Möglichkeit, zeitlich das Zahnimplantat einsetzen zu können. Manchmal kommen hier auch Kurzimplantate zum Einsatz.

    Technik 2: externer Sinuslift (auch: offener Sinuslift)

    Bei dieser Knochenaufbaumethode legen wir vom Mundraum aus ein Knochenfenster zur Kieferhöhle, heben die Schleimhautmembran des Kieferhöhlenbodens (Sinusbodens) an und bringen in den entstehenden Hohlraum das Knochenersatzmaterial ein. Dieser etwas aufwendigere Eingriff eignet sich für größere Knochendefekte. Nun heißt es, etwa drei bis sechs Monate warten, bis das Knochenersatzmaterial sich komplett integriert hat. Bei sehr starkem Knochenverlust kann die Heilperiode auch schon einmal bis zu neun Monaten dauern.

  • Nach dem Sinuslift (Follow-up)

    Die meisten Patienten haben dem Sinuslift keinerlei Probleme. Manchmal kann der OP-Bereich nach dem Eingriff ein wenig anschwellen. Auch leichtes Nasenbluten oder kleine Blutungen aus dem Mund sind möglich. Deshalb sollten Sie möglichst eine Weile nicht husten oder niesen und sich auch nicht die Nase putzen. 

    Für den Fall, dass Sie doch leichte Schmerzen haben sollten, geben wir Ihnen ein Schmerzmittel mit. Wir empfehlen Ihnen, den Mund regelmäßig mit einem antibakteriellen Mundwasser zu spülen, um das Infektionsrisiko gering zu halten. Aus demselben Grund geben wir Ihnen ein Antibiotikum mit nach Hause. Mit einem Nasenspray auf Kochsalz-Basis können Sie Ihre Nasenschleimhäute feucht halten. Falls Sie saisonaler Allergiker sind, ist es besser zu warten, bis die Allergene Sie nicht mehr belasten können. Bitte beachten Sie auch unsere Tipps für das Verhalten nach der Implantat-OP.

    Nach spätestens 10 Tagen sehen wir Sie in unserem Kompetenzzentrum für Zahnimplantate wieder, untersuchen die OP-Stelle und entfernen die Fäden. 

Fragen und Antworten:

Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Themen Knochenaufbau, Sinuslift und Zahnimplantate.

Nein. Der Eingriff findet unter Lokalanästhesie statt und bereitet keine Schmerzen. Gleich danach können wir Sie nach Hause entlassen. Bereitet Ihnen der Gedanke an die OP-Angst? Auf Wunsch können wir Sie auch unter Sedierung mit Dormicum oder Lachgas behandeln. In diesem Fall ist es wichtig, dass Sie hinterher nicht mehr Auto fahren. Sprechen Sie uns an.

Der Sinuslift dauert etwa 20 bis 40 Minuten. Die tatsächliche Dauer richtet sich nach dem Ausmaß des Knochenverlustes und der Zahl der gesetzten Implantate.

Nein. Es handelt sich um einen einmaligen Eingriff.

Wir empfehlen Ihnen, bis zu sieben Tage nach der OP auf Sport zu verzichten, damit die OP-Stelle nicht zu stark durchblutet wird und in Ruhe heilen kann.

Das kommt auf den individuellen Eingriff an. Falls Sie starke körperliche Arbeit verrichten, werden wir Sie etwa für eine Woche krankschreiben. Bei Patienten mit Bürotätigkeit reicht eine Krankschreibung von etwa ein bis zwei Tagen.

Die Kosten hängen vom Umfang der Knochenschädigung und der Anzahl der Implantate ab.

Bei einem internen Sinuslift können Sie durchschnittlich mit Kosten zwischen 400,00 und 600,00 Euro rechnen, beim externen Sinuslift mit 600,00 bis 1.200 Euro. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) übernimmt die Kosten für den Knochenaufbau in der Regel nicht.

Wie bei jeder Operation bestehen auch beim Sinuslift gewisse Risiken wie ein Durchstechen oder Durchreißen der Sinusmembran. Das ist jedoch extrem selten und ist bei uns noch nicht vorgekommen. Verletzungen der Membran lassen sich mit einer kleinen Naht oder einem speziellen Pflaster leicht wieder schließen. Außerdem ist nach dem Eingriff ein gewisses Infektionsrisiko gegeben. Da wir jedoch Wert auf eine einwandfreie Hygiene legen, kommt eine Infektion des OP-Bereiches so gut wie nie vor. Natürlich ist es wichtig, dass Sie das Antibiotikum nehmen, welches wir Ihnen mitgeben.

Zuletzt kann es passieren, dass sich das Knochenersatzmaterial nicht richtig in den Knochen integriert. In diesem Fall kommt es zu einer unzureichenden oder fehlenden Blutversorgung im OP-Bereich, was dazu führt, dass wir die Implantate nicht einsetzen können. In solchen, ebenfalls extrem seltenen Fällen können wir die Sinusboden-Elevation wiederholen. 

Ja, mit Zygoma-Implantaten und der All-on-4-Technik können wir Ihnen je nach Voraussetzung tolle Alternativen zu einem Knochenaufbau per Sinuslift anbieten. In beiden Fällen nutzen wir das bestehende Knochenangebot durch eine moderne 3D-Implantatplanung optimal aus.

Ist Ihre Frage nicht dabei? Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Wir geben Ihnen gerne Antworten auf all Ihre Fragen.

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