3D-Implantologie

Schonendes Implantieren mit planbaren Ergebnissen

Die 3D-Implantologie zählt zu den besten oralchirurgischen Errungenschaften der letzten Jahre. Sie ermöglicht ein minimalinvasives Implantieren, was die Behandlungs- und Heildauer deutlich verkürzt. Die Kombination von digitalem 3D-Röntgen (DVT) mit verschiedenen, computergestützten 3D-Techniken ermöglichen es uns sogar, Patienten an nur einem Tag mit festsitzendem provisorischen Zahnersatz auf vier Implantaten (All-on-4) zu versorgen. Viel öfter als früher können wir dabei auf einen vorherigen Knochenaufbau verzichten.

Zweite Meinung

Hat man Ihnen gesagt, ohne Knochenaufbau könne man bei Ihnen keine Zahnimplantate setzen? Oder fürchten Sie, dass eine Implantatversorgung einen zu großen zeitlichen und finanziellen Aufwand bedeuten könnte? Dann vereinbaren Sie schnell einen Termin mit uns und holen sich eine zweite Meinung.

Die 9 wichtigsten Vorteile der 3D-Implantologie

  • hochauflösende Detail-Diagnostik

    Dank der 3D-Röntgentechnik mit DVT können wir uns Ihren Mundraum und Kiefer bis ins kleinste Detail anschauen. Wir sehen, wo genau der Zahnnerv verläuft und wie hoch und breit der Knochen an den verschiedenen Positionen ist.

  • Präzision und Genauigkeit

    Da wir Ihre Mundstrukturen dank 3D viel genauer abbilden können, lassen sich die Implantate ganz genau an den optimalen Positionen platzieren.

  • planbare Ergebnisse

    Die 3D-Plandaten lassen sich virtuell auf den Patienten übertragen. Deshalb ist das Risiko einer Abweichung des Endergebnis von der Planung kaum gegeben.

  • weniger Komplikationen, sicherere Behandlung

    Die 3D-Implantatplanung erlaubt minimalinvasives Implantieren und macht die Behandlung sehr sicher. Komplikationen sind kaum zu befürchten.

  • provisorischer Zahnersatz ohne lange Wartezeiten

    Nicht nur die Implantate, sondern auch die prothetische Versorgung lassen sich dank digitalem Kieferabdruck am Computer planen. Dieser überträgt die Plandaten an unsere CEREC-Fräseinheit, der den sichtbaren Teil Ihres Zahnersatzes in wenigen Minuten aus einem Keramikblock fräst.

  • noch weniger Schmerzen und Schwellungen

    Dank der schonenden 3D-Implantationstechnik lassen sich Post-OP-Schmerzen und Schwellungen auf ein Minimum reduzieren.

  • schnellere Behandlung und Heilung

    Minimalinvasives Implantieren bedeutet eine Behandlung unter maximaler Schonung des gesunden Gewebes und beschleunigt so die Heilung.

  • keine beruflichen Ausfallzeiten

    Berufliche Ausfallzeiten kommen im Rahmen der 3D-Implantologie sehr selten vor.

  • schneller zum Zahnersatz

    Die Wartezeiten bis zur Versorgung mit dem endgültigen Wartezeiten verkürzen sich bei der 3D-Implantologie.

Kleine Implantat-OP mit großer Wirkung

Jeder Mensch bringt andere Voraussetzungen für Zahnimplantate mit. Unser Ziel ist es, mithilfe der 3D-Implantologie das Knochenangebot unserer Patienten optimal auszunutzen, die Behandlung schonend zu gestalten und Komplikationen zu verhindern. Hierbei unterstützen uns

  • die virtuelle 3D-Röntgendiagnostik mit DVT,
  • die virtuelle 3D-Implantatplanung,
  • die geführte (computernavigierte) Implantologie und
  • die integrierte Implantologie (Kombination 3D-Planung mit CEREC-Technologie (CAD/CAM)

Nicht immer kommen alle vier Techniken gleichzeitig zur Anwendung, doch hat jede für sich schon viele überzeugende Vorteile. Es lohnt sich also, sie kennenzulernen.

Behandlung beim Spezialisten für 3D-Implantologie

Die digitalen Dentallösungen und 3D-Implantologie im Kompetenzzentrum für Zahnimplantate in Berlin Mitte erlauben ein neues Maß an Geschwindigkeit, Präzision und Effizienz bei der Versorgung von Patienten mit implantatgetragenem Zahnersatz.

Wie läuft die 3D-Implantatversorgung ab?

  • Krankengeschichte und klinische Munduntersuchung: Wir möchten Sie kennenlernen.

    Vor der eigentlichen 3D-Implantatplanung fragen wir Ihre Krankengeschichte ab und untersuchen Ihre Mundhöhle, auch mithilfe von digitalen Röntgenaufnahmen. Die Anamnese hilft uns, mögliche Behandlungsrisiken abzuschätzen, die vor allem bei bestimmten Vorerkrankungen bestehen. Doch keine Angst, die meisten Implantationshindernisse lassen sich mit einer entsprechenden Vorbehandlung ausräumen. Falls nötig, arbeiten wir hier interdisziplinär mit Ihren behandelnden Ärzten zusammen.

    Im Rahmen der klinischen Munduntersuchung schaut sich Dr. Gutsche vor allem den Zustand von Zahnfleisch und Kieferknochen an. Seine langjährige Erfahrung ermöglicht ihm so eine erste Einschätzung, welche Art von Implantatversorgung in Ihrem Fall realisierbar ist.

  • D-Röntgen mit DVT: Wir schauen ganz genau hin.

    Falls die 3D-Implantologie für Sie infrage kommt, lassen wir im Vorfeld der Implantat-OP dreidimensionale Aufnahmen von Ihrem Mundraum anfertigen. Dies geschieht mit einem digitalen Volumentomografen (DVT) unter Nutzung von Röntgenstrahlen. Anschließend laden wir die digitalen Bilddaten auf unseren Computer hoch und erzeugen mithilfe eines speziellen Programms ein geschichtetes 3D-Situationsmodell Ihres Mundes. Dieses 3D-Modell lässt sich drehen, vergrößern und von allen Seiten betrachten, sodass wir die anatomischen Strukturen Ihres Kauapparates genau beurteilen können. Auf den Aufnahmen können wir Ihren Kieferknochen, Ihre Zähne, Nasengänge, Nebenhöhlen und sogar Ihre Nervengänge sehen. Die virtuelle Darstellung ersetzt den klassischen Gipsabdruck und bietet zugleich deutlich mehr Möglichkeiten als dieser. Sie lässt vor allem Rückschlüsse auf die Knochenqualität und das Knochenvolumen zu. Die Analysedaten bilden die Grundlage für die folgende 3D-Implantatplanung und Ihren späteren Zahnersatz auf Implantaten (zum Beispiel All-on-4).

  • 3D-Implantologie: Gut geplant ist halb operiert.

    Bei der 3D-Implantatplanung geht es darum, durch die exakte Vermessung von Knochenhöhe und -breite die ideale Position, die benötigte Tiefe und den exakten Winkel der Implantate zu bestimmen. Optimal sind Stellen, an denen noch ausreichend Knochen vorhanden ist und keine empfindlichen Strukturen wie zum Beispiel der Unterkiefernerv (Nervus mandibularis) verlaufen. Ein ausreichendes Knochenangebot ist Grundvoraussetzung für die Stabilität der Implantate und den sicheren Sitz Ihres zukünftigen Zahnersatzes. Die 3D-Implantatplanung macht das Ergebnis des Implantat-Eingriffs vorhersehbar und führt zu sehr funktionalen und ästhetischen Ergebnissen.

  • Bohrschablone für die computernavigierte Implantologie: Implantieren kann so schonend sein.

    In komplexen Fällen oder wenn mehrere Implantate geplant sind, kann es sinnvoll sein, beim Implantieren eine Bohrschablone zu verwenden. In diesem Fall spricht der Implantologe von computernavigierter oder geführter Implantologie. Die Schablone fertigen wir auf Grundlage der Daten aus der 3D-Implantatplanung mit unserem hauseigenen CEREC-Gerät. Sie wird während des Eingriffs auf Ihrem Zahnfleisch positioniert.

    Bei den runden Aussparungen in der Bohrschablone handelt es sich um Bohrkanäle, die sich an den geplanten Implantat-Positionen befinden. Durch sie bohrt Dr. Gutsche die Implantatstollen direkt durch das Zahnfleisch – ohne Skalpell und Schnitte. Deshalb sprechen Implantologen in diesem Fall auch von Schlüssellochchirurgie oder minimalinvasiver Implantologie. Der Bohrschablonen-Einsatz macht Abweichungen von der ursprünglichen Planung unmöglich.

  • Implantat-OP: Wie, schon vorbei?

    Nach der Implantatplanung und gegebenenfalls Herstellung der Bohrschablone kann Dr. Gutsche mit der Implantation beginnen. In der Regel reicht hierfür eine örtliche Betäubung aus. In komplizierteren Fällen, bei vielen Implantaten oder bei Patienten mit Zahnarztangst können wir Ihnen aber auch eine Behandlung unter Dämmerschlaf oder Vollnarkose anbieten. Nach einer kleinen präzisen Bohrung setzt Dr. Gutsche die Implantate exakt an den zuvor bestimmten Positionen ein, je nach Planung mit oder ohne Bohrschablone. Anschließend werden sie mit einer Schraube geschützt. 

  • Provisorium: Nicht ohne meine Zähne.

    Unmittelbar nach der Implantat-OP oder einen Tag später versorgen wir Sie mit Ihrem provisorischen Zahnersatz, damit Sie wieder essen und lächeln können. Werden ganze Zahnreihen mit Implantaten ersetzt, benötigen wir hierfür einen Kieferabdruck. Falls Sie bereits eine Zahnprothese haben, können Sie diese weitertragen. Allerdings müssen wir sie vorher unterfüttern.

    Die chirurgische 3D-Implantatplanung und die prothetische 3D-Planung mit CEREC lassen sich übrigens kombinieren, indem wir die beiden Aufnahmen überlagern und aufeinander abstimmen. Diese Vorgehensweise eignet vor allem für Einzelimplantate, da das CEREC-Gerät keine Zahnprothesen fräsen kann. Einzelne Implantatkronen stellen wir mit unserem CEREC-Gerät in wenigen Minuten her, sodass wir Sie sofort damit versorgen können.

  • Endgültiger Zahnersatz: Das hat sich gelohnt.

    Bevor wir Sie mit Ihrem endgültigen Zahnersatz versorgen können, müssen die Implantate für drei bis vier Monate einheilen. Erst nach vollständiger Einheilung sind sie uneingeschränkt belastbar. Wenn dann aber der große Tag kommt, werden Sie schnell feststellen, wie sehr sich das Warten gelohnt hat. Selbstverständlich fertigen wir Ihre neuen Zähne im Rahmen der Machbarkeit ganz nach Ihren Wünschen und Vorstellungen in unserem hauseigenen Dentallabor.

Was kosten die 3D-Implantatplanung und die integrierte Implantologie?

Bei uns erlebt niemand unangenehme Überraschungen. Wir besprechen mit Ihnen offen alle Optionen und stellen alle Kosten, die im Rahmen Ihrer Implantatversorgung entstehen, in einem verbindlichen Heil- und Kostenplan zusammen. Die Preise variieren je nach Ausgangssituation und der benötigten Implantat-Zahl. Falls doch ein Knochenaufbau nötig werden sollte, sind die hierfür entstehenden Kosten zusätzlich zu berücksichtigen. Einen ersten Preisüberblick gewinnen Sie auf unserer Seite „Was kosten Zahnimplantate?“

Haben Sie noch Fragen? Dann melden Sie sich bei uns. Wir beraten Sie gern.

Jetzt lesen: Wie verhalte ich mich nach der Implantat-OP?

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